<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>Tripple M &#8211; Da Bin Ich</title>
	<atom:link href="https://dabinich.de/author/manuela/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://dabinich.de</link>
	<description>...angekommen...mein Universum hat geliefert und ich sag Ihnen, was es damit auf sich hatte, hat und haben wird...</description>
	<lastBuildDate>Sun, 03 Oct 2021 20:37:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.7.8</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/dabinich.de/wp-content/uploads/2020/10/cropped-dabinich_favicon.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Tripple M &#8211; Da Bin Ich</title>
	<link>https://dabinich.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">186707700</site>	<item>
		<title>Bewunderung verdient man sich doch härter als gewünscht</title>
		<link>https://dabinich.de/bewunderung-verdient-man-sich-doch-haerter-als-gewuenscht/</link>
					<comments>https://dabinich.de/bewunderung-verdient-man-sich-doch-haerter-als-gewuenscht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tripple M]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 20:37:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Bewunderung]]></category>
		<category><![CDATA[Durchhaltevermögen]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Herzensmann]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Managment]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>
		<category><![CDATA[schaffen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverständlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Überstunden]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dabinich.de/?p=362</guid>

					<description><![CDATA[Ich bewundere, wie Du das alles schaffst, dass Du das alles so schaffst, wie Du das alles so hinbekommst, dass Du dabei immer noch gute Laune hast, dass Du nicht todmüde bist, dass Du noch nicht aufgegeben hast, dass Du das so kannst…. Nahezu täglich höre ich einen dieser Sätze in unterschiedlichster Form und Anreihung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Ich bewundere, wie Du das alles schaffst, dass Du das alles so schaffst, wie Du das alles so hinbekommst, dass Du dabei immer noch gute Laune hast, dass Du nicht todmüde bist, dass Du noch nicht aufgegeben hast, dass Du das so kannst….</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Nahezu täglich höre ich einen dieser Sätze in unterschiedlichster Form und Anreihung ähnlicher Worte mit dennoch immer der gleichen Aussage.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Man bewundert mich, mein Umfeld bewundert mich, die Welt bewundert mich ! Und ich? Ich wundere mich!<br />
Ich wundere mich, dass es “nur” meinem Umfeld auffällt, nicht mir.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Nach dem x-ten und jüngsten Satz dieser Bewunderung bin ich auf dem Weg zur Arbeit mal tief in mich gegangen. Ich hatte Zeit, bin ja schließlich lange genug unterwegs.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ist es wirklich so viel mehr, dass ich leiste? Sind andere so viel weniger belastbar? Fällt anderen auf oder gar schwer, was für mich eine Selbstverständlichkeit ist? Ist es eine Selbstverständlichkeit und fällt sie mir nur nicht auf, weil ich mich nicht mit ihr beschäftige? Oder weil sie halt immer schon war? Oder es halt auch anders nicht geht? </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Fragen über Fragen, die ich nicht wage, mir zu stellen, die aber vielleicht das ein oder andere auslösen würden und ich mich deshalb nicht wage, sie zu stellen. Weder mir noch anderen, denn die Wahrheit will ja bekanntlich niemand hören. Also ich am allerwenigsten.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ja ich stehe jeden morgen zwischen 4 und 5 Uhr auf, um danach 1 Stunde zur Arbeit zu fahren (beste Uhrzeit übrigens, um Staufrei in die Großstadt zu kommen, in der ich mir selbst ausgesucht habe zu arbeiten und auch weit weg davon zu wohnen, da es dort so traumhaft magisch schön ist, elendig teuer, aber eben selbst ausgesucht)</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ja ich habe einen Job, der mich komplett auslastet, ich dauerhaft unter Strom stehe und keine Zeit für eine mir gesetzlich zustehende Pause habe, auf den ich aber nach meinem etwas holperigen orientierungslosen<span class="Apple-converted-space">  </span>und seitens meiner phlegmatischen und bequemen Eltern nachlässig unterstützten Start ins Berufsleben vor nunmehr 35 Jahren prinzipiell stolz sein kann, ihn erreicht zu haben. Mein Herzensmann nennt es gerne Glück gehabt, ich denke, es ist doch eher der Mut, die Energie, die Leistung und das Durchhaltevermögen gewesen, aber der eine sagt so, die andere sagt so. Am Ende ist es ein richtig guter Job im gehobenen Management in einem international angesehenen spanischen Unternehmen, nachdem ich meine leidenschaftliche Liebesbeziehung zu einem ebenso namenhaften<span class="Apple-converted-space">  </span>internationalen irischen Unternehmen schmerzhaft, aber gesund gelöst habe, zumindest sagen das auch die anderen, die die mit der Bewunderung.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ja ich kümmere mich nach der Arbeit und der auf dem Rückweg dann doch knapp 2 stündigen Fahrt (1 Stunde opfere ich dem mittleren Ring, auf dem man halt eher steht als fährt), um meinem zauberhaften Herzensmann, der leider unfallbedingt und noch viel mehr leider eigens verschuldet seit 1,5 Jahren den Rollstuhl hütet, über den ich, wenn es nicht gerade die irgendwo für ihn Sinn gemacht liegen gelassenen Krücken sind, ebenso lange schon stolpere, wenn ich morgens s.o.zwischen 4 und 5 Uhr, um siehe Text auch oben, in die Küche wanke, um mir einen Kaffee zu machen. Selbstverständlich hole, bringe, lege, stelle, trage, mache ich mal eben nur, weil er kann ja halt nicht und hat es sich jetzt echt auch nicht ausgesucht. Nee wohl wahr, ich allerdings auch nicht.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ja wenn ich Glück habe und wir haben ausnahmsweise keine touristischen Freunde oder Familie auf der Schlafcouch liegen, die ihren Urlaub an diesem ach so herrlichen Urlaubsort, mensch Ela, Du wohnst aber auch schön und wir sind so froh, dass wir zwischen einem Wochenende und 3 Wochen hier sein dürfen, kann ich morgens zwischen 4 und 5 sogar ein kleines Licht anmachen und ohne schlechtem Gewissen meine Tasse<span class="Apple-converted-space">  </span>Kaffee durchlaufen lassen, ohne jemanden der Urlauber zu stören oder gar zu wecken. Ich freue mich übrigens über jeden einzelnen unserer vielen Gäste und kann die Tage im Jahr ohne Beherbergung<span class="Apple-converted-space">  </span>an zwei Händen abzählen, dennoch schränkt es mich doch tatsächlich ein wenig ein, räumlich, zeitlich, in meiner Privat- sowie Intimsphäre. Ich verschiebe dann gerne auf nach dem Besuch, wobei der eher vor dem Besuch ist und ich somit auf den dann folgenden danach Besuch, welcher ja wiederum davor ist und so weiter verschiebe. Und zwar mit allem, was andere eben immer wohl so machen &#8211; bügeln, aufräumen, einrichten, googeln, in Ruhe zur Toilette gehen, Nägel lackieren, Augenbrauen zupfen, spazieren gehen, essen, was ich mag, schweigen, ein Buch lesen, dieses Buch schreiben, Dinge halt, die<span class="Apple-converted-space">  </span>für mein bewunderndes Umfeld anscheinend wiederum so selbstverständlich sind wie für mich, sie auf nach dem Besuch und dem darauffolgenden zu verschieben.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ja ich widme, spende, schenke meine kärgliche mit großer Vorfreude erwartete<span class="Apple-converted-space">  </span>Freizeit sehr gerne, gerne, ungern, gezwungenermaßen, liebend, voller Freude, leidenschaftlich, am liebsten aber vor allem betrunken meinem großen Freundeskreis, meinem gehandicapten Mann, meiner<span class="Apple-converted-space">  </span>kleinen, geliebten Familie.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ja ich kaufe sogar ein für all die oben genannten, ich spende auch dafür einen Teil meiner Zeit, meist auf dem Weg von der Arbeit zu dem Nach Hause, welches ich mit einer Stange Geld im Monat gemietet habe, welches mich finanziell dadurch natürlich ein klitzekleines bisschen einschränkt, da sich Paradiese gerne was kosten lassen. Ebenso spende ich einen Teil dieses Restgeldes für das leibliche Wohl unseres Besuches (wohlgemerkt nicht nur meines, da wir in unserer Ehe durchaus gemeinsame Freunde erworben haben und davon nicht zu knapp) Wir sind halt gesellige Menschen, wat kost der Geiz, wie man bei uns im Pott sagt. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ach so, ja ich schleppe anschließend zwischen 1 und 4 (je nach Gruppengröße und Bedarf) Einkaufstaschen zum Auto und von dort aus zur Wohnung, auf dessen Terrasse bereits in meinen ach so bequemen Acapulco Stühlen auf mich gewartet wird. Ich unterstelle jetzt mal ganz selbstlos, dass man sich wirklich auf mich freut und nicht nur auf die Inhalte meiner Einkäufe, die ich jetzt eben noch in der Jacke stehend ausräume, um meinen Mann flötend und großherzig fragen zu hören, wer denn jetzt was trinken möchte, da die Getränke endlich da sein und oh man, warum denn keiner neue Eiswürfel vorberietet hätte und der Whiskey und die noch Ladenwarme Cola nun zwar nicht soooo gut schmecken würden, aber naja, er sich dann halt jetzt mal um die Eiswürfel kümmern würde, alles müsse man selber machen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Zwischen nach und vor dem Besuch darf ich Gott sei dank arbeiten, klar während eh, aber dem Umstand sei dank, werden die Betten neu bezogen und mir abends nach der Arbeit voller Stolz berichtet, dass sogar die Bettwäsche bereits gewaschen sei und die Spülmaschine laufe. Ja klingt auch in meinen Ohren komisch, denn die arbeiten ja wissentlich parallel, zeitgleich und selbstständig, wenn man sie gefüllt hat. Zum ausräumen bin ich ja spätestens wieder zurück.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Also keine Sorge, ich habe quasi keine Zeit Überstunden zu machen. Meine Aufgaben als aufmerksame Gastgeberin, herzliche Ehefrau, mehr oder minder schlechte Krankenschwester, verständnisvolle und immer und überall zur Seite stehende Mutter, artige und treusorgende Tochter, mega coole und für jeden Scheiss zu haben mit einer Flasche Rotwein und wahlweise Sekt, je nach Freundin Freundin, lässt ein länger arbeiten echt nicht zu. Sorry Chef, aber man muss Prioritäten setzen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ja ich organisiere, finanziere, buche, erinnere, fahre, bringe, hole, trage, feiere, bin oder bin eben nicht, je nachdem leide mit oder ohne und stemme alles übrigens mit einem Lächeln im Gesicht oder auch, je nach Alkoholpegel lautem Lachen und viel zu wenig Schlaf UND ich ernte dafür jede Menge Bewunderung, Respekt und ich glaub, ich könnte das Nicht.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Applaus für den Künstler nennt man das glaube ich. Vielen Dank für nichts </span><span class="s2"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/1f942.png" alt="🥂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/1f481-1f3fb-200d-2640-fe0f.png" alt="💁🏻‍♀️" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dabinich.de/bewunderung-verdient-man-sich-doch-haerter-als-gewuenscht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">362</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Das liebe Geld und ich, der Esel nennt sich nämlich immer zuletzt&#8230;</title>
		<link>https://dabinich.de/das-liebe-geld-und-ich-der-esel-nennt-sich-naemlich-immer-zuletzt/</link>
					<comments>https://dabinich.de/das-liebe-geld-und-ich-der-esel-nennt-sich-naemlich-immer-zuletzt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tripple M]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2021 12:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Bekannte]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[entspannter]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leserschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Phänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesgeldkonto]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dabinich.de/?p=355</guid>

					<description><![CDATA[ich MUSS dieses Phänomen be-schreiben! Mein Mann und ich fahren die identisch gleiche Strecke, gleiche Kilometerzahl, gleicher Start, gleiches Ziel, gleiche Route, gleiche Anzahl von Ampeln und Kreuzungen, gleiches Auto (!), mein Mann fährt (natürlich) später los (erstmal eine rauchen), (dadurch) mit weitaus mehr entspannter Zeit zuhause, fährt definitiv langsamer mit einem (auch dadurch) weitaus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">ich MUSS dieses Phänomen be-schreiben! </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Mein Mann und ich fahren die identisch gleiche Strecke, gleiche Kilometerzahl, gleicher Start, gleiches Ziel, gleiche Route, gleiche Anzahl von Ampeln und Kreuzungen, gleiches Auto (!), mein Mann fährt (natürlich) später los (erstmal eine rauchen), (dadurch) mit weitaus mehr entspannter Zeit zuhause, fährt definitiv langsamer mit einem (auch dadurch) weitaus entspannteren Gesichtsausdruck, verbraucht trotzdem weniger Benzin UND kommt früher an! </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Und alles als ich! Später als, früher als, günstiger als, entspannter als! Und alles als ich!</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ich nenn das jetzt mal Rätsel, also für mich ist und bliebt es eins und es ist und bleibt einfach unfair, ungerecht, unlogisch und vor allem ungelöst. Also zumindest für meine logischen Frauengedanken, von denen mein Mann sagt, dass dies ein Widerspruch in sich sei, es gäbe angeblich keine logischen Frauengedanken. (das sehe ich anders und finde es ganz schön gewagt, solch eine Aussage auf solch einem dünnen Eis zu tätigen)</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Diesem beschriebenen Phänomen begegne ich im Übrigen auch ab der Mitte eines jeden Monats. Freunde, Bekannte, Fremde kaufen ähnlich viel bis sogar (gefühlt/gehört/gelesen) mehr als ich mit einem weitaus geringeren Verdienst (vermutet) und haben trotzdem Geld über im Gegensatz zu mir, bei der immer nur Monat zu viel ist.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Laut einer meiner basis mathematischen Rechnungen &#8211; Einkommen minus Ausgaben &#8211; bleibt mir jeden Monat ein gutes Drittel meines Gehaltes über zum Sparen, also das ist ja bekanntlich nicht schwer zu errechnen. 3€ rein minus 1€ Fixkosten minus 1€ Für dies und das, bliebt 1€ zum Sparen. Was soll ich sagen? </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">An einem Punkt muss ich einen entscheidenen Fehler gemacht haben, was kaum vorstellbar ist, da die Rechnung doch so einfach ist &#8211; selbst für meine logischen Frauengedanken, jedoch dieser „1€ zum Sparen“ nicht aufzufinden ist, weder am 1. eines Monats (denk dran, dass Du 1€ aufs Tagesgeldkonto überweist, okay mach ich, aber schaff ich erst morgen), noch am besagten mach ich morgen (oh wenn ich jetzt 1€ aufs Tagesgeldkonto überweise, geh ich jetzt schon ins Minus, macht das SInn?), noch am 15. (hier ist Tagesgeldkonto und 1€ nur noch ein verschwommener milchiger Begriff, den ich mir für den nächsten 1. fest zu erledigen vornehme). </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wie Sie sehen, liebe Leserschaft, läufts bei mir &#8230; rückwärts und bergab&#8230;und dass alles als ich &#8230;</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dabinich.de/das-liebe-geld-und-ich-der-esel-nennt-sich-naemlich-immer-zuletzt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">355</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Manche Sachen muss man aussitzen, Zahnpasta zum Beispiel &#8230;</title>
		<link>https://dabinich.de/manche-sachen-muss-man-aussitzen-zahnpasta-zum-beispiel/</link>
					<comments>https://dabinich.de/manche-sachen-muss-man-aussitzen-zahnpasta-zum-beispiel/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tripple M]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2021 09:29:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Da geht's hin]]></category>
		<category><![CDATA[Anarchie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgabe]]></category>
		<category><![CDATA[automatisch]]></category>
		<category><![CDATA[Bad]]></category>
		<category><![CDATA[eigenes Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Herausforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mainstream]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgung]]></category>
		<category><![CDATA[WG]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnpasta]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnpastatube]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dabinich.de/?p=352</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Leserschaft, Hand auf`s Herz! Wer kümmert sich bei Ihnen in der Familie, im Haus, der WG oder jeglicher Form der Lebensgemeinschaft um die konstante Zahnpastaversorgung? Haben Sie diese Aufgabe damals mal festgelegt, als Sie geheiratet haben, zusammengezogen sind, ihre Familie entstanden ist? Hat es sich so eingeschlichen, war es von vornherein klar, sind Sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Liebe Leserschaft,</p>
<p class="p1"><span class="s1">Hand auf`s Herz! Wer kümmert sich bei Ihnen in der Familie, im Haus, der WG oder jeglicher Form der Lebensgemeinschaft um die konstante Zahnpastaversorgung? Haben Sie diese Aufgabe damals mal festgelegt, als Sie geheiratet haben, zusammengezogen sind, ihre Familie entstanden ist? Hat es sich so eingeschlichen, war es von vornherein klar, sind Sie so erzogen worden, kennen Sie es nicht anders? Haben Sie sich denn überhaupt jemals diese Frage gestellt?</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wer ist bei uns für die Zahnpastaversorgung zuständig?</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Also bei uns bin ich es, soviel kann ich Ihnen verraten. Ich bin es nicht, weil ich so ein Fachmann auf dem Gebiet bin, es mir so leicht von der Hand geht, ich habe mich auch nicht dafür gemeldet damals, als ich meinen Mann kennengelernt habe, auch nicht, als ich meine Kinder bekommen habe, weder bei meinem Erstgeborenen noch bei meiner Tochter, 1,5 Jahre später, nicht als ich in meine erste Wohnung gezogen, wohlgemerkt gemeinsam mit meinem damaligen Freund, anschließendem ersten Mann und Vater beider Kinder, eigentlich gar nie. Es war übrigens zu dem Zeitpunkt auch nie die Rede davon, überhaupt mit jemandem zusammenzuziehen, geschweige denn verantwortlich für den lückenlosen Zahnpastanachschub zuständig zu sein. Genau genommen wollte ich damals mit meinen zarten 21 Jahren einfach nur einmal mit mir alleine sein, meine erste eigene Bude beziehen, in meinen eigenen Möbeln, meinen eigenen Alltag mit mir nach meinen Regeln genießen und mir nicht mein Zimmer wie die 18 vorherigen Jahre (meine Schwester ist 3 Jahre jünger) mit jemandem teilen. Mein Bett, mein Bad, mein Kühlschrank, mein Stuhl, mein Tisch, mein T Shirt, mein Reich, mein Raum, meinen Sauerstoff, meine Zahnpasta.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Anstelle dessen stand mein damaliger sehr anhänglicher Freund, der unter anderem aufgrund seiner Anhänglichkeit dann auch mein erster Mann und Vater meiner zauberhaften Kinder wurde, mit seiner gepackten Kosmetiktasche mit mir vor meiner Tür und ich habe es nicht übers Herz gebracht, diese zu schließen, ohne ihn mit in mein erstes eigenes Reich zu lassen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ab diesem Zeitpunkt war ich, so glaube ich, Haupt und alleinige Verantwortliche für die folgenden, tja wieviele Tuben eigentlich, Zahnpasta und das gänzlich unabhängig derer, die mein Leben und meine Räumlichkeiten kreuzten.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Als sei es nicht schon herausfordernd genug, immer genau den richtigen Moment zu erfassen, eine neue Zahnpastatube nicht zu früh, aber vor allem auch nicht zu spät nachzulegen, also quasi so, als hätte es nie einen Wechsel oder Nachschub gegeben, nein auch die Wartung und Pflege gehörte ab sofort zu meinem selbstverständlichen Aufgabenbereich. Bei uns wird sich nämlich nicht gestritten wegen einer falsch oder gar nicht geschlossen Tube, bei uns mache ich sie zu und hebel damit schon im Vorfeld jegliche Klischeebehaftete Diskussion darüber aus. Wär ja wohl gelacht, wenn ich über Klassiker diskutieren müsste,<span class="Apple-converted-space">  </span>mir widerstrebt nämlich jegliche Form des Mainstream, meine eigene kleine Anarchie sozusagen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Nun ergab es sich so, dass meine unsere letzte Zahnpastatube zuneige ging und ich hatte Lust auf einen Feldversuch, eine kleine gewagte Revolution, allerdings mit doppeltem Boden, bin ja kein Anfänger und fürs Leben am Limit zu feige.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ich ließ es drauf ankommen und kaufte keine neue Tube! Bääääääm, !</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ich hatte eine kleine Probetube, diese kleine Reisegröße in meinem geheimen Kosmetikbeutel und konnte somit zumindest meinen frischen Geschmack und Atem garantieren, für den meines jetzigen Mannes fühlte ich mich einmal mal nicht verantwortlich, viel mehr noch wollte ich wissen, was nun passieren würde. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Nur kurze 2 Tage nach Start meiner kleinen Revolte, siehe da! Er hat eine eigene neue, nicht angebrochene, einfach im Geschäft gekaufte Zahnpastatube auf unsere Ablage im Badezimmer gestellt !!! Ohne darüber zu sprechen, einfach so, als sei es eine Selbstverständlichkeit! Das nenne ich 100% Erfolg und den Beginn meiner neuen Freiheit! </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">50 Jahre alt und schwuppwupp fühle ich mich frei, frei vom Zwang, die Einzige zu sein, die weiß, wie, wann und ob man Zahnpasta kauft!</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">An diesen Erfolg lohnt es sich nun anzuknüpfen, solange er noch warm ist. Ich überlege bereits, was ich als nächstes nicht mehr automatisch mache&#8230;..</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dabinich.de/manche-sachen-muss-man-aussitzen-zahnpasta-zum-beispiel/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">352</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Die Pamela und ich, Bauchfrei wird’s zwar nicht mehr, aber ein gerader Rücken und starke Schultern tun`s auch&#8230;</title>
		<link>https://dabinich.de/die-pamela-und-ich-bauchfrei-wirds-zwar-nicht-mehr-aber-ein-gerader-ruecken-und-starke-schultern-tuns-auch/</link>
					<comments>https://dabinich.de/die-pamela-und-ich-bauchfrei-wirds-zwar-nicht-mehr-aber-ein-gerader-ruecken-und-starke-schultern-tuns-auch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tripple M]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Apr 2021 15:20:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Da bin ich]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Bauch]]></category>
		<category><![CDATA[BH]]></category>
		<category><![CDATA[durchziehen]]></category>
		<category><![CDATA[joggen]]></category>
		<category><![CDATA[Liegestütze]]></category>
		<category><![CDATA[Pam]]></category>
		<category><![CDATA[Pamela]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinehund]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>
		<category><![CDATA[stilles Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Winkefleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Workout]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dabinich.de/?p=337</guid>

					<description><![CDATA[Wahrhaftig! Es ist geschehen, heute hab ich es einfach gemacht! Also einfach, im Sinne von, meinen inneren Schweinehund geweckt, uns beiden einen Kaffee kredenzt, Schlumperbuchse, (für die Zukunft einfach nur Schlubu) an, BH unters Schlafshirt (oh doch, ich habe trotz Bauch und Winkefleisch ein kleines bisschen Restwürde), YouTube gestartet, Pamela gesucht und gefunden, diese ach [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Wahrhaftig! </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Es ist geschehen, heute hab ich es einfach gemacht!</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Also einfach, im Sinne von, meinen inneren Schweinehund geweckt, uns beiden einen Kaffee kredenzt, Schlumperbuchse, (für die Zukunft einfach nur Schlubu) an, BH unters Schlafshirt (oh doch, ich habe trotz Bauch und Winkefleisch ein kleines bisschen Restwürde), YouTube gestartet, Pamela gesucht und gefunden, diese ach so kuschelige Fußbodenheizung aus (Erstickungstod soll qualvoll sein), Türen auf (lebensnotwendige Sauerstoffzufuhr garantiert), Jalousie natürlich nicht (Verlust der Restwürde und Scham gesichert) und habe mich (nach unzähligen, gemütlichen, bequemen, ungesunden, mir doch egal, noch gehts ja mit meinem Körper, also für mein Alter reicht`s, ach mach ich morgen, aber ab morgen dann wirklich, ich zieh das jetzt gnadenlos durch, sobald ich Zeit dazu habe) durch mein erstes WORKOUT gequält !!!!</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Und wenn ich gequält sage, dann mein ich das auch exakt so. Meine Güte, wer hätte denn gedacht, dass das, was so leicht und geschmeidig bei der Vorturnerin auf dem Bildschirm wirkt, dermaßen anstrengend bis anatomisch unmöglich ist? </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Klar, wir wissen alle und man erzählt es sich ja auch bzw sieht es in den Gesichtern, derer, die einem joggend und prustend entgegenkommen, derweil man selbst mit einem Eis denkt, boar was ein Idiot, bei diesem schönen Wetter, schlechten Wetter, Uhrzeit, Gegend, Dunkelheit, Sonntag </span><span class="s1">zu joggen, dass Sport als solches anscheinend sehr anstrengend sein soll. Ist ja tatsächlich auch in den meisten Fällen der Grund, entweder gar nicht erst anzufangen oder eben nach 30 Minuten jegliche, aber jetzt zieh ich’s durch`s japsend wieder zu beenden.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Sehr  dramatisch  war übrigens der Anblick meiner selbst, den ich durch die geschlossenen Jalousien im Terassenfenster, einem Spiegel gleich, selbst mit Gewalt nicht verhindern konnte. Pest oder Cholera, was war schlimmer, die Sicht der Nachbarn oder meine eigene auf diesen eher leb und willenlosen Körper, der gerade bei den Fehlschritten und falsch rum Drehungen besonders lächerlich aussieht. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Was um alles in der Welt macht denn dieses Ende 20jährige bestgeformte, gut aussehende Mädel mit dem blonden wippenden Zopf auf meinem Bildschirm anders? 2 Liter Wasser am Tag trinke ich schließlich auch, stilles, seit Jahren! Damit bin ich doch wirklich den Cola und Eisteetrinkern ein gehöriges Stück voraus, hechte allerdings Trilliarden Kilometer hinter Pam, wie man sie in Fachkreisen nennt, her.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ich möchte sie auch irgendwann mal Pam nennen dürfen, aber dafür muss ich wahrscheinlich erstmal nicht bei jeder Liegestütz mit dem Gesicht auf meinem Parkett landen oder? </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Marketingstrategie funktioniert allerdings ohne Zweifel, ich habe tatsächlich ZWEI workouts geschafft und das sofort beim ersten Mal, beide gehen jeweils aber auch nur 15 Minuten lang. Nichtsdestotrotz kann ich mit Stolz behaupten, heute nicht nur mein erstes workout gemacht zu haben, sogar direkt ZWEI hintereinander. Da ziehe ich doch jetzt mal den Hut vor mir selbst und hoffe, ich falle morgen nicht aus dem Bett beim aufstehen, nur weil mir meine Beine nicht mehr gehören. Aber soweit kann ich noch gar nicht denken, denn aktuell bin ich erstmal damit beschäftigt, zu atmen und nicht bewusstlos zu werden, denn meine schlimmste Vorstellung würde dann Realität werden, man findet mich mit einem knallroten Kopf, unter den Armen riechend in meinem Schlafshirt. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Mein Gott bin ich froh, wenigstens einen BH druntergezogen zu haben!</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dabinich.de/die-pamela-und-ich-bauchfrei-wirds-zwar-nicht-mehr-aber-ein-gerader-ruecken-und-starke-schultern-tuns-auch/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">337</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Kann es sein, dass jeder sein eigenes Leben lebt&#8230;</title>
		<link>https://dabinich.de/kann-es-sein-dass-jeder-sein-eigenes-leben-lebt/</link>
					<comments>https://dabinich.de/kann-es-sein-dass-jeder-sein-eigenes-leben-lebt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tripple M]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2021 15:39:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Championsleague]]></category>
		<category><![CDATA[Eloquenz]]></category>
		<category><![CDATA[Entlastung]]></category>
		<category><![CDATA[Entsetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kampf]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Rettung]]></category>
		<category><![CDATA[Schultern]]></category>
		<category><![CDATA[Tips]]></category>
		<category><![CDATA[Vollprofi]]></category>
		<category><![CDATA[Welt retten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dabinich.de/?p=332</guid>

					<description><![CDATA[Und das sogar gut und gerne und selbst gewählt und dadurch mehr oder minder zufrieden und selbst wenn nicht, auch selbst gewählt bzw zumindest billigend in Kauf genommen, dass eben nicht? Wie kann es dann im Gegenzug dazu kommen, dass gerade ich immer das brennende Gefühl habe, die Welt und alle mir bekannten, darin wohnenden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Und das sogar gut und gerne und selbst gewählt und dadurch mehr oder minder zufrieden und selbst wenn nicht, auch selbst gewählt bzw zumindest billigend in Kauf genommen, dass eben nicht?</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wie kann es dann im Gegenzug dazu kommen, dass gerade ich immer das brennende Gefühl habe, die Welt und alle mir bekannten, darin wohnenden Menschen retten zu wollen ! Nein was sage ich, zu MÜSSEN!!</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Und wissen Sie liebe Leserschaft, was mich über die Maßen verwirrt? </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Manche möchten das gar nicht </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Aber soll das jetzt heißen, ich bin nicht gut genug in Sachen Welt retten , obwohl ich mich durchaus für einen Vollprofi halte in Sachen Leben retten.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1"> Leben retten? Königsdisziplin! Championsleague. Schließlich mache ich seit bestimmt 30 Jahren nichts anderes und da sollte man doch meinen, ähnlich einer Gesangskarriere, ich verstehe mein Handwerk oder?</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Oder sollte es am Ende einfach nur schlichtweg daran liegen, dass jeder Mensch, selbst die mir Nahestehendsten sehr gut selbst zurecht kommen und auf meine Rettung weder angewiesen noch scharf drauf sind? Gute Frage oder?</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ich habe sie mir bis jetzt nie gestellt, denn mein selbstloser und überschwänglicher </span><span class="s1">Hang und Drang zu retten, hat mir bis jetzt weder Zeit noch Anlass dazu gegeben. Ich behaupte, das Gefühl der tiefen Dankbarkeit der Geretteten gab meinem Erfolg recht. Zu Recht übrigens.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Nun habe ich letztens einen Anflug von Entsetzen verspürt ob eines Neuen, sich mir aufdrängenden Gefühles, dass mein Mann tatsächlich ohne mich klar kam, selbst entschieden hat und das, nicht nur ohne mein unaufgefordertes vorab Rettungsangebot, sondern auch noch nach seinem eigenen Empfinden und da kann ich aus jahrelanger Erfahrung behaupten, dass das brandgefährlich ist, vor allem für ihn, da ich ihn ja im Nachgang korrigieren muss. Das kann man ja umgehen, indem man gar nicht erst ohne meine Rettung entscheidet oder gar agiert.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Schlimmer noch war allerdings, dass seine Entscheidung sogar gut und richtig war, er damit glücklich und zufrieden und sie selbst mir plausibel und vernünftig erschien.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Was ich bei dieser, für mich absolut neuen Erfahrung allerdings feststellen durfte war das Gefühl von Freiheit und Entlastung. Ich musste ausnahmsweise mal nicht die Verantwortung für den Rest meines und seines Leben übernehmen, meinen hübschen, aber oft überlasteten (klar, wenn man so viele Rettungen hinter und aber auch noch vor sich hat) gar nicht anstrengen, nicht voranlaufen, mehr oder minder frohen Mutes, aber dennoch zum Kampf gegen die Welt, die gerade nämlich im Hintergrund steht, da ja schließlich die meines Mannes gerettet werden muss. Gar kein soooo schlechtes Gefühl, neu zwar, aber durchaus mit einem Hang zum dran gewöhnen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ungewohnt ohne den Druck auf den eigentlich von Natur aus viel zu schmalen Schultern für all das Leid meines Gegenübers, aber durchaus angenehm und leicht.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Nun stehe ich allerdings da mit meinem kurzen Hemd, habe doch so viele Jahre Erfahrung in mir und jede Menge wertvoller Tips im Gepäck, gehüllt in kluge Worte ausgesprochen in einwandfreier Eloquenz. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ich frage Sie, liebe Leserschaft, und nun?</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dabinich.de/kann-es-sein-dass-jeder-sein-eigenes-leben-lebt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">332</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Nach der Party ist nach der Party&#8230;</title>
		<link>https://dabinich.de/nach-der-party-ist-nach-der-party/</link>
					<comments>https://dabinich.de/nach-der-party-ist-nach-der-party/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tripple M]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2021 11:53:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Da bin ich]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Berg]]></category>
		<category><![CDATA[entgiften]]></category>
		<category><![CDATA[facettenreich]]></category>
		<category><![CDATA[farbenfrohe Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Fastenzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Gutes]]></category>
		<category><![CDATA[Heimweg]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmotto]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[rauschend]]></category>
		<category><![CDATA[roter Faden]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[verlieben]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[zauberhaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dabinich.de/?p=327</guid>

					<description><![CDATA[Ich weiß nicht, ob es am Alter liegt oder doch nur am Pegel des konsumierten Alkoholkonsums und ich weiß nicht, wie es dazu kommen konnte, dass mein Leben am liebsten und nahezu ausschließlich aus einer Party besteht. Schon mit jungen 13 Jahren gab es für mich als einzig in Frage kommendes Hobby das Feiern, ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Ich weiß nicht, ob es am Alter liegt oder doch nur am Pegel des konsumierten Alkoholkonsums und ich weiß nicht, wie es dazu kommen konnte, dass mein Leben am liebsten und nahezu ausschließlich aus einer Party besteht.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Schon mit jungen 13 Jahren gab es für mich als einzig in Frage kommendes Hobby das Feiern, ich bin da einfach gut drin. So wie andere super malen, singen, tanzen, wandern, Modellbau machen, Stricken und vieles mehr, bin ich einfach super gut am Glas und mach mich da auch bis zum Schluss sehr gut dran. Also der Schluß endet meist mit einem Hockstrecksprung oder einer kleinen Macke irgendwo am Körper, gerne sichtbar im Gesicht, für die ich dann am Tag darauf natürlich sofort die entwaffnende Ehrlichkeit meinem Gegenüber ausspreche, bevor er mich fragt, warum ich eine dicke Lippe habe oder diese Kruste am Kinn. Man will ja nicht schlecht dastehen, immerhin bin ich ein eitler Ästhet, also zumindest so lange, wie ich noch grade stehen kann. Sobald ich gröhlend aufspringe bei egal welchem Lieblingslied und laut und text sicher mitsinge, bin ich da einfach nicht mehr so pingelig und lass 5 mal gerade sein, Hauptsache eins ist gerade, weil ich bins dann nicht mehr.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Selbst im letzten, DEM C Jahr schlechthin, also als die Welt plötzlich auf meinen Wunsch hing Sie erinnern sich, stehenblieb und das öffentliche, sowie private Leben auf null runtergefahren wurde und werden sollte, swing tanzen verboten und som war ich am Ende des Herbsts dermaßen erschöpft vom wöchentlichen Betten beziehen, Bad putzen und fürs Frühstück einkaufen. Ja wir hatten natürlich jedes und ich meine jedes Wochenende Besuch von Freunden, meist von Freitag bis Sonntag, immer mit Wein, Weib und Gesang, viel zu wenig Schlaf, zwischendurch kurz arbeiten und heimlich leise aus der eigenen Wohnung schleichend ,damit alle anderen ihren wohlverdienten Rausch ausschlafen können, derweil ich mir selbst meinen Kaffee an der nahegelegenen ARAL gekauft hab, um durch das Brummen meiner Kaffeemaschine niemanden zu wecken. Kost ja nix.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Nun sitze ich heute im mir geliebten ICE auf dem Heimweg vom aus der alten Heimat zu meiner geliebten neuen Heimat. Auf dem Weg zum Berg, See und Mann, meiner zauberhaften wenn nicht immer ganz heilen, aber dafür so farbintensiven, wunderschönen, facettenreichen Heimat, in die ich mich jeden Morgen aufs Neue verliebe.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ich sitze hier nach einem rauschendem Fest meiner geliebten Freundin, deren 50.sten Geburtstag ich um nichts auf der Welt hätte verpassen wollen oder können. Ein no go wäre es gewesen. Fakt!</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Fakt ist aber auch es ist jede Menge Alkohol geflossen, also standesgemäß viel Alkohol, weniger wär respektlos gegenüber dem Geburtstagskind, den Gästen und auch mir, die extra dafür ein Ticket gebucht hat, ihre Reise geplant und auf einen sonnigen Sonntag am See verzichtet hat.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Nicht, dass ich nicht gestern beim aufwachen auf einem harten Fliesenboden ,von dem mich lediglich eine Luftmatratze ohne Luft getrennt hat mal wieder gedacht habe, dass ich doch wirklich gar nicht soooo viel getrunken haben kann, wie ich mich fühle, aber so muss es wohl gewesen sein. Ein langer, gemütlicher, mit den Stunden sich erholender , was Kopf, Magen und Darm angeht, Tag, beginnend mit dem üblichen Satz&#8230;Sie, liebe Leserschaft kennen ihn sicher alle&#8230;.ich trinke nie wieder Alkohol!</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ich werde nun die Fastenzeit nutzen, um mich wirklich mal zu regenerieren, keinen Alkohol bis Ostern, weniger von allem, was einem und vor allem aber mir schadet oder nicht gut tut,  einfach mal in mich reinhorchen und mir was Gutes tun, mich mehr bewegen, jeden Tag zu meinem besten machen, meinen Körper spüren, auf ihn hören, ihn entgiften und zu meinem machen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Start heute! Und jeder der mich kennt, weiß, mein Lebensmotto und roter Faden meines Lebens ist eigentlich, nach der Party ist vor der Party&#8230;.jetzt hier und heute bleibt er tatsächlich nach der Party.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wünschen Sie mir Glück und halten Sie mir die Daumen </span><span class="s2"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/1f340.png" alt="🍀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span><span class="s1"> kann ich gebrauchen, ich bin doch so furchtbar leicht zu überreden,&#8230;</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dabinich.de/nach-der-party-ist-nach-der-party/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">327</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Ein Bahnhof voller Freiheiten&#8230;.</title>
		<link>https://dabinich.de/ein-bahnhof-voller-freiheiten/</link>
					<comments>https://dabinich.de/ein-bahnhof-voller-freiheiten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tripple M]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 18:02:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Da geht's hin]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[50]]></category>
		<category><![CDATA[BahnCard]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhof]]></category>
		<category><![CDATA[Bambus]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Feierabend]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[freiwillig]]></category>
		<category><![CDATA[Freundin]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[genießen]]></category>
		<category><![CDATA[Handkoffer]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Isar]]></category>
		<category><![CDATA[Leder]]></category>
		<category><![CDATA[Leserschaft]]></category>
		<category><![CDATA[mittlerer Ring]]></category>
		<category><![CDATA[Moment]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Terrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Venedig]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dabinich.de/?p=319</guid>

					<description><![CDATA[Oder aber Freiheit beginnt am Bahnhof und zwar erstaunlicherweise und wer hätte es gedacht, am Münchener Hauptbahnhof. Ich bin hier schon so häufig ausgestiegen, damals sogar ein allererstes Mal und ich erinnere mich, wie vorsichtig und neugierig ich in mich reingehört hab damals, gespannt darauf, wie es sich anfühlt. Das kennen Sie sicher auch, liebe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Oder aber Freiheit beginnt am Bahnhof und zwar erstaunlicherweise und wer hätte es gedacht, am Münchener Hauptbahnhof. Ich bin hier schon so häufig ausgestiegen, damals sogar ein allererstes Mal und ich erinnere mich, wie vorsichtig und neugierig ich in mich reingehört hab damals, gespannt darauf, wie es sich anfühlt.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das kennen Sie sicher auch, liebe Leserschaft oder? Eine Wohnungsbesichtigung, ein Bewerbungsgespräch, ein Autokauf? Alles Momente, an denen sich innerhalb von Sekunden entscheidet, ob man sich da oder in oder mit dem oder das sieht oder eben nicht, richtig? So eben auch an Bahnhöfen und Orten. Dieser hier hat mir von Anfang an das Gefühl<span class="Apple-converted-space">  </span>der interessanten Mischung aus Zuhause, Fernweh und Freiheit gegeben und das hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert, wie mir gerade eben wieder sehr warm und wohlig bewusst wurde.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Auf dem Weg zu einer meiner liebsten und engsten Freundin, die heute ihren 50.sten Geburtstag feiert ,600 km entfernt von meiner Wahlheimat und C bedingt<span class="Apple-converted-space">  </span>halt auch in einem ungerecht klein gehaltenen Kreis, habe ich nach langer, nein sehr langer Zeit mal wieder den süßen Geruch von unendlicher und begehrenswerter Freiheit in der Nase gehabt.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das Wetter, mild und ähnlich eines zart beginnenden Frühlingsanfanges, wobei es kalendarisch dafür noch viel zu früh ist und man sich doch oft lediglich durch die ersten Sonnenstrahlen verleiten lässt zu glauben, der Winter sei vorbei, hat mich gerade dermaßen überrascht und mich schonungslos und unvorbereitet daran erinnert, wie frei ich mich mal gefühlt habe, wie wohl ich mich mit diesem wunderbaren Gefühl der Freiheit gefühlt habe, wie groß, wie allmächtig, wie sicher, alles zu schaffen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wie weit hat sich das Gefühl von mir entfernt und wie wenig ist davon übrig geblieben? Oder aber, es muss schon eine gehörige Zeit und eine lange Strecke dazwischen gewesen sein, dass es mir dermaßen heftig aufgefallen ist.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Aber was soll ich sagen? (1€ in die „was soll ich sagen Kasse“ &#8211; erklär ich Ihnen mal später zu einem anderen Zeitpunkt, an den wir<span class="Apple-converted-space">  </span>mit nahezu 100%iger Sicherheit noch kommen werden liebe Leserschaft)</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Als ich also aus der U Bahn kam mit meinem wunderschönen Leder Handgepöckkoffer, den ich in Venedig durch „Zufall“ erstanden habe, mein Mann musste nämlich unbedingt noch eine obligatorische letzte Zigarette rauchen, denn die nächste Chance gab es erst wieder am nächsten Morgen !!! Nicht auszudenken!! Eine ganze Nacht, schlafend, lag dazwischen !!! und ich wie so oft gelangweilt und verständnislos daneben stand, derweil mein Blick in das Schaufenster dieses Ledergeschäftes, eins von Hunderten in Venedig, fiel, ich wie magnetisch angezogen den Laden betrat, mein Mann noch meinte, ich solle doch vielleicht eine Nacht darüber schlafen, ich ihn noch verständnisloser ansah mit der sich in meinem Kopf formenden Frage, worüber ich schlafen sollen solle, und ihn selbstverständlich kaufte, und mich damit nach wie vor wie eine richtig Schöne und Reiche und Intelligente fühle (ich gestehe, ich bin weder, das eine, noch das andere, noch das letztere), und gut gelaunt zu meinem Gleis ging, habe ich sie tief und fest eingeatmet, diese Luft von Freiheit und Leben, wie auf Entzug, wie eine Bedürftige ,wie eine Glückliche, dankbar, diesen Moment so bewußt erlebt haben zu dürfen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Was war das da noch vor einer Weile? Was hat mir das Gefühl der Freiheit gegeben und was wieder genommen?</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Gut, die BahnCard 100, bis vor 4 Wochen durch einen mir eher untypischen cleveren Schachzug nach einem Blick in meine legendäre Glaskugel, (die die mich kennen, kenneb und fürchten auch meine Glaskugel) während meiner letzten Monate in meiner alten Firma, ergattertes Abschiedsgeschenk. DAS war Freiheit. Einsteigen in jedes beliebige öffentliche Verkehrsmittel auf Schienen, Sitzplatz buchen, ab dafür, egal wann, egal wohin, Hauptsache weg.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Meine Zeit, die einfach so frei zu verplanen war, ohne Rücksicht auf Krankenhaus, Arzt oder Terminen, die nicht meine sind, aber zu meinen gemacht werden bzw ich eine tragende Rolle dabei spiele und schwuppwupp davon abhängig bin </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Mein alter Job, der mir aufgrund der Strukturen, die ich nicht nur aus dem Eff Eff kannte (weiß eigentlich irgendjemand, ob man das echt so schreibt), sondern in und mit denen ich groß geworden bin und sie zudem ein Stückweit mit aufgebaut habe und die mir die Freiheit gegeben haben, meine Arbeitszeiten, freie Tage und Feierabende selbst zu entscheiden. Nicht, dass ich nicht immer zu Gunsten des AG entschieden habe, aber ich habe es gerne, leidenschaftlich und freiwillig entschieden.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Meine Zeit in dieser wundervollen Stadt, in die ich freiwillig, nach einigen durchwachten Nächten, ob der Tatsache, dass ich wohl ein bisschen krank im Hirn bin, gezogen bin, wissend, dass sie mich unlogisch viel Geld kostet und fernab der eigentlichen Heimat ist, von der ich jetzt nicht einen cm mehr sehe, da ich an ihr vorbei zu meiner Filiale fahr ohne einen Hauch des Schönen und Freien mitzubekommen, außer einem schnellen Blick auf die Isar, wenn ich auf dem mittleren Ring über die Brücke rolle, nein stehe und von genießen keine Rede sein kann. Auf diesem auch zu C Zeiten überfüllten mittleren Ring stelle ich mir übrigens jeden Tag die Frage, ob die vielen vielen Autos wohl auf dem Weg vom oder zum Homeoffice sind?</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">All diese Gefühle des Reisens, wann und wohin ich möchte und kann, der Selbstbestimmung über mich, meinem Terminplan, meinem Geld, meiner Zeit, sind mir heute plötzlich einfach wie eine riesengroße Terrassentür erschienen, die man morgens aufmacht und auf eine ebenso riesengroße, weitläufige Terrasse schaut, auf die die Sonne schon morgens scheint, die Blumen duften und die Bambus Sitzgarnitur zu einem ausgiebigen Frühstück einlädt, wissend, dass der Tag zur freien Verfügung steht, da selbstentschieden frei.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das, liebe Leserschaft, war allerdings auch gerade der Moment, an dem mir klar war, für mich kommt für meine Zukunft ausschließlich ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit in Frage und daran halte ich von nun aus mal wieder ganz doll und mit all meiner Energie fest.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wenn Sie so gut sein könnten, mich zwischendurch mal ganz sanft dran zu erinnern &#8230;.</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dabinich.de/ein-bahnhof-voller-freiheiten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">319</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zeit&#8230;und was man damit ab und an mal nicht macht&#8230;</title>
		<link>https://dabinich.de/zeit-und-was-man-damit-ab-und-an-mal-nicht-macht/</link>
					<comments>https://dabinich.de/zeit-und-was-man-damit-ab-und-an-mal-nicht-macht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tripple M]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2021 13:14:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[fiktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Hamsterrad]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Leserschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[real]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Seele baumeln]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Tatsache]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenende]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dabinich.de/?p=315</guid>

					<description><![CDATA[Wenn ich mal wirklich Zeit dazu habe, dann mache ich&#8230; so beginnen unzählige Sätze in meinem Leben, aber auch am Tag, in der Woche, im Monat. Nicht auszudenken, was ich alles schaffen würde, wenn ich nur einmal mal so richtig Zeit hätte. Wer glaubt, dass dies so stimmt, hatte diese Zeit noch nie. Im Konjunktiv [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Wenn ich mal wirklich Zeit dazu habe, dann mache ich&#8230;</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">so beginnen unzählige Sätze in meinem Leben, aber auch am Tag, in der Woche, im Monat. Nicht auszudenken, was ich alles schaffen würde, wenn ich nur einmal mal so richtig Zeit hätte.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wer glaubt, dass dies so stimmt, hatte diese Zeit noch nie. </span><span class="s1">Im Konjunktiv lebt es sich einfach besser und man ist halt auch das Opfer und kann`s ja auch nicht ändern, weil man hat ja nun mal keine Zeit, sonst würde man ja, wenn man hätte und könnte ja auch, wenn man würde&#8230;.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Durch einen ungeschickten Fehler in der „ich brauche frei, weil“ Planung habe ich nun diese „wenn ich mal richtig Zeit habe“ und wissen Sie liebe Leserschaft, was passiert? Nichts! Rein gar nichts! Und wissen Sie, wie es sich anfühlt? Furchtbar! Ein einfach nur unfassbar grausames Gefühl. Plötzlich bin ich kein Opfer mehr. Schon in gewisser Hinsicht, klar ein Opfer meiner Fehlplanung, die ja irgendwie entstanden ist, weil irgendjemand falsch geplant hat bzw meine ach so lupenreinen Pläne umgeworfen und durchkreuzt hat, aber sind diejenigen auch Schuld daran, dass ich plötzlich mit dieser realgewordenen Zeit nichts anzufangen weiß und zudem meine Energie noch damit verschwende, mich darüber zu ärgern, um mich im gleichen Atemzug darüber zu ärgern, dass es mich so ärgert? Da frage ich mich, und lade Sie sofort mit ein, darüber nachzudenken, welches Hamsterrad dreht sich denn da schneller und ist schwieriger zu verlassen? Das Konjunktive ohne Zeit oder das reale mit Zeit?</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wissen Sie, warum Sie so unregelmäßig und selten etwas von mir hier hören und lesen? Weil ich einfach die Zeit dazu nicht finde. Wissen Sie, wie lange ich jetzt gebraucht habe, diesen Blog zu schreiben? Ewig, kann ich Ihnen beichten, aber Ihnen auch sofort verraten, warum! Weil ich Zeit hatte.</span></p>
<p>Ich möchte Ihre freie Zeit, liebe Leserschaft, jetzt auch nicht überstrapazieren, denn Sie haben sich sicher eine Menge vorgenommen an diesem freien Wochenende, aber was sind so Ihre To do`s, wenn Sie mal so richtig viel freie Zeit haben? Schon mal drüber nachgedacht? Also einfach mal so fiktiv und im Konjunktiv, denn es wird ja leider diesen Zeitpunkt so bald nicht geben.</p>
<p><span class="s1">Also wenn ich mal Zeit habe&#8230;oh man, dann würde ich Sport machen, ein Buch schreiben, meine Wohnung mal so richtig aufräumen, endlich kroatisch lernen, meine Haare färben und meine Nägel lackieren, meine Lehrhefte studieren, spazieren gehen, den vielen Freunden antworten, die schon so lange darauf warten und zu guter Letzt, einfach mal so die Seele baumeln lassen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Weit gefehlt, denn die baumelt sowas von erstarrt ob der Tatsache, dass man plötzlich gezwungen ist, Verantwortung für sich und seine Zeit zu übernehmen, mit der man ja so im normalen Alltag gar nicht konfrontiert wird, weil man nämlich keine Zeit hat und da jetzt auch echt nix dazu kann (Schulterhochziehend mit nach oben zeigenden Händen am angewinkelten Arm)</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wissen Sie was? Ab heute genieße ich einfach mal meine Zeit mit mir und sollte am Ende des Tages lediglich meine Seele gebaumelt haben, dann ist das schon mal ein guter Anfang !</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dabinich.de/zeit-und-was-man-damit-ab-und-an-mal-nicht-macht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">315</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Da hab ich doch glatt für‘n Moment mein ich verloren&#8230;</title>
		<link>https://dabinich.de/da-hab-ich-doch-glatt-fuern-moment-mein-ich-verloren/</link>
					<comments>https://dabinich.de/da-hab-ich-doch-glatt-fuern-moment-mein-ich-verloren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tripple M]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2021 19:49:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Da war ich]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Auserwählte]]></category>
		<category><![CDATA[Disco]]></category>
		<category><![CDATA[Freundeskreis]]></category>
		<category><![CDATA[Frühjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Glückskind]]></category>
		<category><![CDATA[großartig]]></category>
		<category><![CDATA[Herausforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Herzensmann]]></category>
		<category><![CDATA[Junge]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Motoryachten]]></category>
		<category><![CDATA[Oben]]></category>
		<category><![CDATA[Platz an der Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[positive]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzessin]]></category>
		<category><![CDATA[Schlösser]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>
		<category><![CDATA[Tinder]]></category>
		<category><![CDATA[zauberhaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ziel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dabinich.de/?p=311</guid>

					<description><![CDATA[&#160; Darf ich vorstellen? Glückskind! Kaiserschnittgeburt! Platz an der Sonne! Vor der Türparker! Ich bin schon positiv zur Welt gekommen, also nicht positiv getestet in irgendwas, also irgendwas was alles so positiv oder auch negativ getestet werden kann und wird und man dann lange überlegt, ob das Ergebnis jetzt positiv oder negativ zu werten ist, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><span class="s1">Darf ich vorstellen? Glückskind! Kaiserschnittgeburt! Platz an der Sonne! Vor der Türparker!</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ich bin schon positiv zur Welt gekommen, also nicht positiv getestet in irgendwas, also irgendwas was alles so positiv oder auch negativ getestet werden kann und wird und man dann lange überlegt, ob das Ergebnis jetzt positiv oder negativ zu werten ist, sondern mit dem Platz an der Sonne. Also so im Nachhinein betrachtet. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Sehr sehr lange habe ich dies natürlich nicht erkennen können, da es ja eine Selbstverständlichkeit war, dass alles immer so geklappt hat, wie ich das wollte, übrigens auch für meine Eltern, die meine durchgehend guten Noten, für die ich nicht groß lernen musste auf dem Gymnasium , für dessen Besuch ich sogar kämpfen musste, da meine Eltern meinten , eine Realschule täte es auch. Hätte es auch getan, für mich war aber immer schon oben das Ziel. Nicht zwingend, aber dennoch präsent, wobei auch dieses oben immer relativ ist. Der Satz „aber das reicht doch erstmal für Dich“ oder „mehr brauchst Du doch auch nicht um&#8230;“ hat sich schon immer mit „und ob“ beantwortet, quasi automatisch, jedoch sprechen wir auch nicht über Motoryachten und Schlösser.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Mein Leben stellte keine allzu große Herausforderung dar, zumindest habe ich es nie so empfunden und denke heute oft darüber nach, ob andere eventuell doch an der ein oder anderen Hürde gestrauchelt oder gar gescheitert wären und es sich nur für mich einfach nur anders angefühlt hat. Einfach halt.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Mir flog alles zu, die Schulnoten, das leichte Lernen, die immer großen, wenn auch oft wechselnden Freundeskreise, die unzähligen Jungs, von denen ich beim reinkommen in eine Disco (so nanntet man das damals) mir eine Handvoll ausguckte und die stumm von mir Auserwählten tatsächlich wie von Geisterhand nach einer Weile auf mich zukamen, damit ich dann, bis zum nächsten Discobesuch, mit einem von denen gegangen bin (auch das nannte man früher so) Tja das war noch lange lange vor Tinder usw, funktionierte aber einwandfrei.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Auch als es ans wirklich fundamentale Thema Kinder bekommen ging, habe ich selbstverständlich die jeder Fraus Wunschkombi, erst ein Junge und dann ein Mädchen bekommen, logo, sportliche 1,5 Jahre hintereinander weg und in einem auch logo für später sinnvollen und gewünschten Alter von Anfang 20, wie man das halt so machte, zumindest meiner Meinung nach und weil ich das so wollte, was aber nicht heißt, meine Kindern seien geplant gewesen. Nein eher herzlich willkommene Unfälle, von denen ich heute weiß, es hätte mir nichts besseres passieren können und es hätte auch keinen besseren Zeitpunkt gegebenen, denn so brauchte ich mir darum schon in jungen Jahren keinerlei Sorgen und Gedanken mehr machen, wann man wohl Kinder bekommen sollte, erst Karriere? Eine vernünftige Wohnung? Geld, um denen was bieten zu können? Weltreisen? Oder zumindest mal im Ausland gewesen sein, um nichts verpasst zu haben da das Leben mit Kindern ja dann schlagartig vorbei zu sein scheint. Ich hatte nichts davon, lediglich meine Kinder und heute alles Zeit, Geld und die Freiheit zu leben, was ich vermeintlich verpassen hätte sollen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Man könnte meinen, alles, was ich wollte, habe ich bekommen . Was soll ich sagen? So war es und so ist es auch. Und selbst, wenn ich manchmal etwas warten musste oder einen vermeintlichen Umweg gegangen bin, hat sich dieser hinterher als wichtig und genau richtig erwiesen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Für mich gab es nur selten einen Grund, an mir oder dem Leben zu zweifeln. Gut ,das habe ich oftmals ganz ganz anders gesehen, denn zwischen 12 und 18 sind mir so einige Ungerechtigkeiten begegnet, meine Freundinnen haben mehr Taschengeld bekommen, ich musste eine Brille tragen und C.wollte nicht mit mir gehen, weil ich zu jung war, obwohl ich eine Woche später schon 13 wurde, klar, meint man an solchen schlimmes Fällen zugrunde zu gehen, bin ich aber sonderbarerweise nicht.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ich habe mir diesen Platz an der Sonne nie nehmen lassen, denn es war meiner. Fakt.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Auch als mein Sohn krank wurde (ich habe es bereits angeschnitten) ist seine Krankheit letztendlich gut verlaufen trotz der wirklich nicht unbedingt erfolgsversprechenden Diagnosen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Es ist der rote Faden meines Lebens &#8211; ich wünsche, ich spiele! Ich habe ausschließlich nur gute Gedanken zugelassen, später auch Menschen gehen lassen, die mir nicht gut taten oder meine Energie raubten, ich habe regelmäßig meine Wünsche ans Universum gesandt und sie wurden geliefert, pünktlich oder auch zeitverzögert, aber immer wie bestellt.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Job, Karriere, Männer, Familie, Freunde, Wohnung!</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Umso härter traf es mich nun im letzten Jahr, ohne zu wissen, dass ich selbst der Verursacher meiner negativen Gedanken war. Schwer zu sagen wie es dazu kommen konnte bzw ich es zulassen konnte, meine Kräfte zu vergessen und mich darin willen- und wehrlos im Kreis zu bewegen. Plötzlich hatte ich Ängste, Sorgen, Tränen, Herzschmerzen und ungute Gefühle, die ich weder zuordnen noch mit ihnen umgehen konnte oder gar wollte. Je mehr ich mich jedoch dagegen wehren wollte, desto manifestierter wurden sie.</span></p>
<p>Ich war nicht ich, habe ich tatsächlich für`n Moment vergessen&#8230;</p>
<p class="p1"><span class="s1">Mein Mann hatte einen Motorradunfall im letzten Frühjahr, das Kind in ihm ging mit ihm durch und spielte ihm übel mit, wobei wir auch da nicht vergessen dürfen, dass es hätte weitaus schlimmer enden können, wenn wir nicht mit dem Hintern an der Sonne säßen.(mein Herzensmann ist übrigens mit mir an einem Tag geboren, kein eigener Prinzessinnentag mehr seitdem) Trotz alledem hat er irgendwie meinen Lauf gestört. Nicht absichtlich und nichts, was nicht anderen auch passieren kann und weitaus schlimmer passiert ist. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ich hatte mir einen zauberhaften Start hier unten gewünscht und auch verdient, da gewollt, dadurch dass dieser jedoch dann nicht soooo zauberhaft begann, wie bestellt, habe ich mich doch tatsächlich aus dem immer so lässigen Gleichgewicht bringen lassen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Heute, knapp 1 Jahr später, weiß ich, dass die negativen Gedanken mich gefangen hatten und für eine lange Weile nicht loslassen wollten oder hatte ich nur nicht die Kraft, mich selbst daraus loszueisen? </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Seit ziemlich genau 2 Wochen bin ich zurück in meiner sonnendurchfluteten Welt, am Ende wird nämlich alles gut und wenn es nicht gut ist, dann ist es eben noch nicht das Ende. So siehts doch aus meine Lieben </span><span class="s2"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/1f970.png" alt="🥰" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Auf ein großartiges 2021 und zwar exakt so, wie ich es will.</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dabinich.de/da-hab-ich-doch-glatt-fuern-moment-mein-ich-verloren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">311</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Mein Vorsatz für 2021?  &#8211; Ich werde nie wieder neidisch sein&#8230;</title>
		<link>https://dabinich.de/mein-vorsatz-fuer-2021-ich-werde-nie-wieder-neidisch-sein/</link>
					<comments>https://dabinich.de/mein-vorsatz-fuer-2021-ich-werde-nie-wieder-neidisch-sein/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tripple M]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2021 18:21:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Da geht's hin]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[legendär]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Neid]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Person]]></category>
		<category><![CDATA[Rebell]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Verstand]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Weltfrieden]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dabinich.de/?p=306</guid>

					<description><![CDATA[&#8230;.nur ab und an mal hassen&#8230;. Das ist mein einziger Vorsatz für dieses herzlich willkommene 2021 ! Klingt jetzt erstmal banal auf den ersten Blick, keine Frage. Habe ich selbst tatsächlich auch im ersten Moment gedacht. Wie jetzt? Du willst weder abnehmen, noch aufhören, jede Menge Rotwein in Dich zu schütten (das Rauchen kann ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;.nur ab und an mal hassen&#8230;.</p>
<p class="p1"><span class="s1">Das ist mein einziger Vorsatz für dieses herzlich willkommene 2021 !</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Klingt jetzt erstmal banal auf den ersten Blick, keine Frage. Habe ich selbst tatsächlich auch im ersten Moment gedacht. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wie jetzt? Du willst weder abnehmen, noch aufhören, jede Menge Rotwein in Dich zu schütten (das Rauchen kann ich pauschal nicht mehr nutzen, da ich es vor nunmehr 15 Jahren bereits aufgegeben habe, allerdings nicht, weil ich so ein toller und gesunder Mensch sein wollte, sondern weil mich eine Party mit Freunden dermaßen niedergestreckt hat, dass ich das erste Jahr nach diesem legendärem Abend bei Zigarettenrauch erbrechen musste, vielleicht gehe ich da irgendwann mal noch näher drauf ein)? </span><span class="s1">Du wünscht Dir nicht, wie der Rest der Welt Gesundheit, Weltfrieden und eine Zukunft ohne das große C? </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Darf man das überhaupt? Das weiß ich jetzt zwar halt immer noch nicht, aber ich kleiner Rebell hab das einfach so für mich beschlossen!</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Neid ist ein wenig schönes Wort, eher ein hässliches und auch eins, welches keiner zugibt dass er es ist, neidisch! Neidisch hat man nicht zu sein, ist man nicht und findet die, die es offensichtlich wohl doch sind, peinlich und schwach.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ich behaupte, nahezu jeder Mensch ist mehr oder minder zerfressen von Neid, also ich für meine Person kann es mir und auch Ihnen, liebe Leserschaft, zugestehen, dass ich sehr wohl das nagende Gefühl von Neid kenne.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wobei ich auch bemerken darf an dieser Stelle, dass mein Neid in kleinster Weise materieller oder finanzieller Herkunft ist. Nein, ich neide eher Zeit! Ich neide Schlaf, ich neide Freiheit, ich neide teilweise sogar weniger Verstand.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ich beneide Menschen, wenn sie lange ausschlafen können, weil sie nicht um 5 Uhr bereits fertiggeklöppelt auf der Bahn sein müssen, weil sie um 6 Uhr auf der Arbeit erwartet werden. Ich beneide Menschen, die ihre Zeit selbst einteilen können, da sie nicht an einen vom Hamsterrad bestimmten Zeitplan getaktet sind. Ich beneide Menschen, die sie sich gar keinen großen Kopf machen um Situationen oder Zukünfte.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wobei ich sagen muss, der Neid hat auch sein Gutes, er gibt einem so ein herrliches Gefühl der Macht und der Schuldzuweisung. ICH stehe um 4 Uhr auf, derweil DU trauriger Kerl noch liegst, ICH habe halt leider keine Zeit für Freizeit, Freunde, schöne Dinge im Leben, weil ICH arbeiten muss, ich bemitleidenswerter, aber auch ach so fleißiger Mensch. ICH bin halt intelligent genug, um mir Gedanken über die Zukunft zu machen, DU halt nicht. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ja es gibt einem das Gefühl der Macht und was besseres zu sein. Dass man dabei innerlich zerfressen wird, anfängt andere zu hassen und zu verurteilen, nur weil sie sich halt nicht so einen dämlichen überflüssigen Stress machen und dass es vor allem die Menschen im nähesten Umfeld sind, die gar nicht verstehen, wie ihnen geschieht, wenn sie plötzlich aus dem Nichts heraus angefahren werden, das bliebt bei all der Macht, des Selbstmitleids und des Neides komplett außer acht.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Um diesem Teufelskreis der schlechten Gefühle zu entkommen, ist mein Vorsatz für dieses herzlich willkommene 2021 &#8230;ich werde nie mehr neidisch sein&#8230;.der einzig Richtige für mich.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Es ist an mir, dem Gegenüber, oder dem, der mir die Vorfahrt nimmt, weil er sonst niemals aus seiner Stichstrasse auf die Bundesstraße kommt und er nicht mir direkt aus persönlichem Grund die Vorfahrt nimmt, sondern ich durch Zufall die langsamst ranfahrende war, da mit Sicherheit in mein Handy quatschend abgelenkt, es einfach zu gönnen, denn ich komme ja dadurch nicht später ans Ziel. Dem Ausschlafenden seinen Schlaf zu gönnen, ich könnte ja auch da liegen, ist ja meine Entscheidung, aufzustehen. Dem weniger Denkenden zu gönnen, sich weniger Gedanken zu machen, zwingt mich ja keiner zum Grübeln. Dem gut Gelaunten zu gönnen,<span class="Apple-converted-space">  </span>den einfachsten Weg zu gehen, denn den Weg bestimmt und wählt ja jeder selbst. Meinen hab ich mir ja schließlich auch anscheinend ausgesucht. Und wenn mir IRGENDWAS davon nicht passt, dann muss ich es wohl auch selbst ändern und das kann ich wohl nur schwer, in diesem lähmenden, negativen, mich zerfressenden, meine gute Laune raubenden Neid.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Daher &#8211; ich werde nie wieder neidisch sein <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/2665.png" alt="♥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; aber hassen darf man ja wohl ab und an mal &#8230;.<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/1f644.png" alt="🙄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/1f607.png" alt="😇" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dabinich.de/mein-vorsatz-fuer-2021-ich-werde-nie-wieder-neidisch-sein/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">306</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
